Leitbild des Seelsorgeteams Rheinfelden

Biblische Grundlegung
(nach Lukas 10, 1-11)

„Geht! Ich sende euch ...“
Der einzelne im Team weiß um seine persönliche Sendung durch Jesus Christus.

„Er sandte sie zu zweit ...“
Das Team versteht sich als Weggemeinschaft im pastoralen Dienst.

„Sagt den Leuten:
Das Reich Gottes ist euch nahe.“
Im Zentrum unseres Handelns steht die Frohe Botschaft vom Reich Gottes.

Wer sind wir?

  • Das Seelsorgeteam der Seelsorgeeinheit (= SE) Rheinfelden besteht aus den vom Bischof beauftragten pastoralen Mitarbeitern.
  • Der Pfarrer ist der Leiter der Seelsorgeeinheit. Er delegiert Leitungsverantwortung für bestimmte Bereiche an die einzelnen Teammitglieder.
  • Die pastoralen Mitarbeiter sind rückgebunden an das Seelsorgeteam. Hier findet die Vernetzung der einzelnen Arbeitsfelder statt und werden Entscheidungen miteinander abgestimmt.
  • Die Teammitglieder bringen die unterschiedlichsten Voraussetzungen in Ausbildung, Arbeitserfahrung, Spiritualität und Begabung mit.
  • Der je eigene Berufungsweg als Priester, Diakon, Pastoralreferent und Gemeindereferent und das damit verbundene Berufsprofil prägen das jeweilige Arbeitsfeld der Teammitglieder.
  • Bei unseren Entscheidungen wissen wir uns den kirchlichen Vorgaben und diözesanen Richtlinien, besonders den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils und den Pastoralen Leitlinien der Erzdiözese Freiburg, verpflichtet.

Was wollen wir?

  • Wir teilen Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen, die uns anvertraut sind (in unserer SE und unserer Stadt).
  • Wir sind missionarisch tätig nach Innen, d.h., die frohe Botschaft vom Reich Gottes in die Welt der Menschen, mit denen wir leben und arbeiten, zu übersetzen.
  • Wir sind missionarisch tätig nach Außen, d.h., besonders an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft die frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden.
  • Wir begleiten Menschen darin, ihre je eigene Berufung zu entdecken, sich als Gemeinschaft des Glaubens zu erfahren (Sammlung) und wir stärken sie darin, von ihrem Glauben Zeugnis zu geben (Sendung).
  • Unsere Gottesdienste sind erfahrbar als „Feiern des Glaubens„. Sie sind Orte der Gottesbegegnung und der Stärkung.
  • In unserem Arbeiten ist die Freude des Glaubens spürbar!

Was tun wir?

  • Im Auftrag des Erzbischofs von Freiburg nehmen wir unsere pastoralen Aufgaben in Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinderäten der SE mit ihren Gemeinden wahr.
  • Wir sind als Team dem Dienst an der Einheit verpflichtet, d.h., die Gemeinden unserer SE und ihre Gruppen miteinander zu vernetzen, dabei aber ihre Eigenständigkeit zu achten.
  • Wir begleiten, ermutigen und befähigen Gruppen und Einzelne, Mitverantwortung in unserer SE mit ihren Gemeinden zu übernehmen.
  • Wir entwickeln zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Visionen für unsere SE, d.h., die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums zu deuten und den Blick in die Zukunft zu wagen.

Mit wem arbeiten wir?

Wir arbeiten zusammen mit:

  • den Pfarrgemeinderäten der SE mit ihren Gemeinden
  • mit den Verantwortlichen der Gruppen und mit allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • den Einrichtungen im sozialen und caritativen Dienst
  • den Geschwisterkirchen
  • der Stadt Rheinfelden
  • dem Dekanat
  • der Diözesanleitung

Wie arbeiten wir?

  • Auf der Basis der pastoralen Konzeption der SE setzen wir uns Ziele und Schwerpunkte.
  • Das Team trifft sich zu aktueller Information aus den Arbeitsfeldern und zu gemeinsamer Planung und Reflexion, und auch zu spirituellem und persönlichem Austausch.
  • Wir teilen die Arbeit in Bereiche auf, die eigenverantwortlich und rückgebunden ans Team bearbeitet werden.
  • Wir achten auf die Charismen der einzelnen Teammitglieder und die Besonderheiten des jeweiligen Berufsbildes.
  • Um die Qualität unserer Arbeit zu sichern, nehmen wir uns Zeit zu regelmäßiger Reflexion.
  • Um die Qualität unserer Arbeit zu sichern, nehmen wir für Teamprozesse und Reflexion auch fachliche Begleitung in Anspruch.

Wie gehen wir miteinander um?

  • Wir gehen wertschätzend, motivierend und aufbauend miteinander um.
  • Unsere Zusammenarbeit ist geprägt von einem partnerschaftlichen, kommunikativen und kooperativen Arbeitsstil.
  • Wir nehmen Rücksicht auf die vorhandenen zeitlichen und personellen Ressourcen.

  

Ausblick

berufen?
ich doch nicht
der pfarrer vielleicht
irgendwelche ordensleute
jemand der was von theologie versteht
berufen das sind doch nur die anderen
aber ich doch nicht
aber berufung wird nicht
mit großbuchstaben geschrieben
berufung ist nicht der und die
und dann und dort
berufung ist hier und jetzt
und du und ich
und wird eindeutig
klein geschrieben
berufung
das ist nicht mehr
und nicht weniger
als antwort geben auf einen ruf
antwort geben mit dem
was ich kann
mit dem was ich bin
das ist mit meinem leben
antwort geben
antwort sein
auf das was gott
von mir will
  
(Andrea Schwarz)

  

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