Badische Zeitung vom Donnerstag, 30. November 2006
Spektrum kann sich sehen lassen
Reger Besuch beim Tag der offenen Tür in der Sozialstation / TÜV-Zertifizierung unterstreicht die Leistungsfähigkeit
RHEINFELDEN (bz). Am Sonntag öffnete die Kirchliche Sozialstation Rheinfelden für ihre Patienten, deren Angehörige und die
interessierte Öffentlichkeit ihre Türen. Das Interesse war überwältigend — ein Ausdruck für die hohe Verbundenheit der Rheinfelder Bürger zu
ihrer Sozialstation.

Freude über die Zertifizierung der Sozialstation: Pflegedienstleiterin Inge Thoma (rechts) nimmt
die Urkunde von F. Reck-Hog entgegen. (FOTO: PRIVAT)
In den Räumen der Einrichtung konnten sich die Besucher informieren und persönlich beraten lassen. Neben den ursprünglichen Leistungen der
Krankenpflege wurde das breite Leistungsspektrum der Sozialstation vorgestellt wie Essen auf Rädern, Hausnotrufsystem, hauswirtschaftliche
Dienste und Betreuung. Dies sind Angebote die in engster Kooperation mit dem Familienzentrum Rheinfelden erbracht werden.
An anderer Stelle wurde das Betreuungsangebot der Sozialstation in den beiden betreuten Wohnanlagen der Rheinfelder Wohnbau
"Müßmattstraße" und "Carl-Fürstenberg-Wohnpark" vorgestellt. Als Partner präsentierte sich ebenfalls das Bürgerheim Rheinfelden und das
Dorfhelferinnenwerk Sölden. Großes Interesse und Beifall ernteten die Damen der Seniorengymnastik unter der Leitung von Waltraud Homberger.
Intensive Gespräche fanden Raum mit dem Hospizdienst Grenzach-Wyhlen und der Fachkraft für Palliativpflege der Sozialstation, Michaela Klokow.
An einem Pflegebett konnten die Besucher direkt sehen und erfahren, was die Bewegungslehre Kinästhetics beinhaltet, die in der Pflege
durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheinfelder Sozialstation umgesetzt wird.
Ein weiter Schwerpunkt bildete die Information über die neu gebildeten Pflegeteams. Personelle Kontinuität, Steigerung der Qualität und
Effizienz, Optimierung der Hausbesuche sowie eine bessere Kommunikation sind nur einige Aspekte dieser Neuerung.
In der Caféteria bewirteten die Nachbarschaftshelferinnen mit Kaffee und Kuchen, über den ganzen Nachmittag hinweg blieb kaum ein Stuhl
frei. Abschließend fand in einem kleinen offiziellen Akt die Überreichung des TÜV-Zertifikates statt. Frau Reck-Hog vom TÜV Rheinland
erläuterte, was eine TÜV-Zertifizierung beinhaltet und überreicht das Zertifikat der Pflegedienstleiterin Inge Thoma. Sie hob hervor, dass
sich die Einrichtung stets neuen Herausforderungen stellt und sich kontinuierlich weiter entwickelt, was sich durch eine hohe
Kundenzufriedenheit ausdrückt. Ein großes Lob galt der Freundlichkeit der Mitarbeiter. Inge Thoma nahm die Auszeichnung entgegen und dankte
in mit einer Lichtmetapher ihren Mitarbeiterinnen für die geleistete Arbeit und das erbrachte Engagement. Rolf Steinegger, stellvertretenden
Geschäftsführer des Caritasverbandes Hochrhein stellte bei dieser Gelegenheit den neuen Regionalleiter Peter Schwander vor. Schwander fasste
zusammen und betonte, dass das Licht der Wärme und der Hoffnung, das durch die Mitarbeiterinnen in viele Häuser gebracht wird, auch in der
gesamten Einrichtung spürbar ist.
Matthias Wössner von der katholischen Seelsorgeeinheit Rheinfelden schloss den schönen Nachmittag mit einem Segensgebet ab.
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